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Glossar

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Contracting

Contracting (vom Englischen contract = Vertrag) ist eine spezielle Form der Kooperation zwischen einem Energieversorger und seinem Kunden, die über die normale Stromlieferung hinausgeht. Der Contractor (das ist meist Ihr Energieversorger) stellt seinem mittelständischen Kunden nicht nur die reine Primärenergie Strom und Gas, sondern mehr die für den Produktionsprozess notwendige Nutzenenergie zur Verfügung. Hierzu gehören Kälte, Beleuchtung, Bewegung, Druckluft und Wärme (bei Gas).

Um Nutzenenergie liefern zu können, muss der Contractor die dafür notwendigen Anlagen (z. B. Klimaanlage) betreiben. Er ist zumindest formell Eigentümer dieser Komponenten und kümmert sich um die Finanzierung. Als mittelständischer Kunde zahlen Sie dem Contractor eine monatliche Vergütung für die in Anspruch genommene Nutzenenergie.

 

Der Gesamtpreis lässt sich vier Verträgen zuordnen:


Liefervertrag für Nutzenenergie

Mietvertrag für technische Anlagen

Betriebsführungsvertrag für technische Anlagen

Vertrag über eine Servicepauschale



Contracting ist im Prinzip ein Outsourcing von Energieprozessen in Kombination mit dem Finanzierungsinstrument "Leasing". Ähnliches gibt es z. B. bei Firmengebäuden, die häufig verkauft, zurückgemietet und von einem Dienstleister für Gebäudemanagement betrieben werden. Auch bei Geräten der Bürokommunikation wie Kopierer, Telefonanlagen und Computer kommen ähnliche Modelle immer häufiger zum Einsatz.

Der Vorteil für den Mittelstand besteht darin, dass Ihre Energieprozesse für den Contractor Kernprozesse sind. Er ist darauf spezialisiert und kann Energie in der Regel besser und preiswerter managen. Sie sparen als Kunde Zeit und können sich wiederum auf Ihre Kernprozesse in der Produktion und in Ihrem Markt konzentrieren. Außerdem wird Ihre Kalkulation sicherer und Ihre Finanzierung meist günstiger.

Als eines von mehreren Contracting-Modellen bietet Energy Associates (ena) mit einem Contracting Partner das so genannte Einsparcontracting an. Dabei wird die vorhandene Beleuchtungsanlage durch eine neue und modernere ersetzt. Die nun eingesetzten Birnen verringern den Energieverbrauch der Beleuchtung. Gleichzeitig wird die durch die Beleuchtung abgegebene Wärme reduziert. Das hat den Vorteil, dass im Sommer die Kosten für die Klimatisierung der Geschäfts- oder Produktionsräume sinkt.

Die Investitionskosten übernimmt der Contractor. Durch den Einsatz einer leistungsfähigeren Beleuchtungsanlage ergeben sich Einsparungen, die das Gesamtprojekt refinanzieren. Ein Teil der Einsparung fließt über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren an den Contractor zurück und deckt die Investitionskosten. Nach Ablauf der Projektzeit geht die Anlage in das Eigentum des Kunden über.

Für den Kunden ist diese Version des Contracting ohne Risiko. Investitionen sind nicht erforderlich und die neue Beleuchtungsanlage finanziert sich durch die Einsparung. Es versteht sich natürlich von selbst, dass der Contractor eine größtmögliche Ersparnis für den Kunden erzielen will. Schließlich will er seine Investitionskosten decken.

Als Kunde sind Sie damit in der komfortablen Situation, ganz entspannt den Verlauf des Projektes verfolgen zu können. Und am Ende der Projektlaufzeit sind Sie Eigentümer einer energiesparenden Beleuchtungsanlage.

 

Sprechen Sie uns an, wir geben Ihnen gerne weiterführende Informationen.